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Russisch-Sprachschule in Moskau
Moskau Wolkenkratzer schießen wie Pilze aus dem
Boden, die Innenstadt wird gnadenlos renoviert,
und täglich öffnen neue Konsumtempel ihre
Pforten. Es gibt aber auch das andere Moskau,
abseits von Gartenring und Kreml. Gemütliche
Cafés, schmale Gassen, versteckte Künstlerateliers
und verträumte Parks gehören ebenso zum
Stadtbild wie die gigantischen Zuckerbäckerbauten
Stalins, teure Modeboutiquen und McDonalds.
Moskau ist ein Monster, aber ein liebenswürdiges.
Die Sprachschule in Moskau Unsere Moskauer Sprachschule
befindet sich im Zentrum der Stadt, ganz in der Nähe
vom Belorusski-Bahnhof, wo die Züge aus Warschau und
Berlin eintreffen. Die meisten Büros dort werden von
ausländischen Diplomaten, internationalen Firmenvertretungen
und akkreditierten Korrespondenten der internationalen Presse
genutzt. Die nächste Metrostation (Belorusskaja) ist
in weniger als 5 Minuten zu Fuß zu erreichen. Zur Sprachschule
gehören zehn Klassenzimmer, einige davon sind mit modernster
Technik ausgestattet (LCD-TV und DVD-Geräte). Zur Infrastruktur
gehören weiter drei Internet-Stationen, fünf Arbeitsplätze
für das selbstständige Arbeiten sowie eine WiFi-Zone
(kostenlos). Ganz in der Nähe der Sprachschule befinden
sich preisgünstige Gelegenheiten zum Mittagessen.
Moskau - Die Hauptstadt Russlands Bereits im 11. Jahrhundert
lebten auf dem Gebiet des Kremls erste Siedler. Im Jahr 1147
soll Juri Dolgoruki, Fürst
von Susdal, Moskau gegründet haben. Neunzig Jahre später
brannten die Reiterhorden der Tataren die Holzfestung an
der Moskwa ein erstes Mal nieder. Wieder aufgebaut, blieb
die Stadt gegenüber den Tataren tributpflichtig und
zwar bis Großfürst Iwan III. an die Macht kam.
Er trieb die Invasoren aus dem Osten zurück und vereinigte
in der Mitte des 15. Jahrhunderts die russischen Fürstentümer:
Das Moskauer Reich wurde so zur stärksten Macht in Osteuropa.
In der Mitte des 16. Jahrhunderts, unter der Herrschaft
von Iwan IV. (dem Schrecklichen), blühte die Stadt auf.
In diese Zeit fällt auch der Bau der berühmten
Basilius-Kathedrale am Roten Platz, die bis heute Wahrzeichen
der Stadt ist. Die Einwohnerzahl wuchs auf ca. 100.000 Menschen
an. Doch es folgten schwere Zeiten: 1571 brannten die Krimtataren
auf einem ihrer Raubzüge Moskau nieder. Darauf erschütterten
Erbstreitigkeiten, Hungersnöte und die Besetzung durch
polnische Truppen die Stadt, bis 1612 ein russisches Heer
Moskau zurückeroberte und Michail Romanow zum Zaren
gekrönt wurde.
Als Zar Peter der Große 1712 die
Hauptstadt ins neu gegründete St. Petersburg verlegte,
verlor Moskau an Bedeutung. Doch blieb es wichtig genug,
um 1812 Napoleons Hauptziel auf seinem Russlandfeldzug zu
sein. Die Franzosen besetzten Moskau, in der Nacht ihres
Einzugs zerstörte allerdings eine Feuersbrunst einen
Großteil der Stadt. Der Winter brachte den Besatzern
eisige Kälte, und sie mussten sich zurückziehen.
Die Stadt wurde in rasantem Tempo wieder aufgebaut, die Bevölkerung
wuchs von 340.000 in den 1840er Jahren auf vier Millionen
im Jahre 1914 an.
Nach der Revolution verlegten die Bolschewiken die
Hauptstadt nach Moskau. Die Stadt wurde zum Zentrum eines
Weltreichs und entsprechend pompös ausgebaut. Stalins
"Sieben Schwestern", Wolkenkratzer nach dem Geschmack
des Diktators, bildeten den Höhepunkt in einer ganzen
Reihe kommunistischer Gigantomanien jener Zeit.
Heute ist Moskau das politische
und wirtschaftliche Zentrum Russlands. Mit 11 Millionen Einwohnern
ist es die größte Stadt Europas. Während
die Verlierer der sozialen Reformen überall im Land
leicht auszumachen sind, scheint in Moskau jeder ein Gewinner
zu sein oder sich zumindest dafür zu halten. Moskau
ist Russlands New York: eine Stadt, die nie schläft
und wo alles möglich erscheint. Moskau ist der Schmelztiegel
eines zusammengebrochenen Weltreiches, eine hochinteressante
Mischung aus Europäern und Asiaten. |




Klima: Moskau liegt
ungefähr auf einem Breitengrad mit Edinburgh in
Schottland, aber dank seiner Lage weit enfernt vom Meer
und im Innern einer großen Landmasse ist das Klima
der Hauptstadt Russlands recht kontinental. Die Sommer
sind heiß und die Winter sehr kalt, verglichen
mit Westeuropa. Die Temperaturen reichen von +22 - 28 °C
im August bis -10 °C oder gar -20 °C im Januar,
der gewöhnlich der kälteste Monat des Jahres
ist. |
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